So sieht eine echte Auswertung aus: Ampel, Kennzahlen, Auffälligkeiten und die Checkliste für den Steuerberater. Die Firma und alle Zahlen sind erfunden.
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Roter Monat durch die Umsatzsteuer-Zahlung, das Jahr steht klar im Plus.
Die Erlöse liegen im Mai und auch von Januar bis Mai über dem Vorjahr. Das Monatsergebnis steht trotzdem knapp im Minus. Das liegt an der Umsatzsteuer-Zahlung, die in diesem Monat fällig war und das Ergebnis nach unten zieht. Aus dem laufenden Geschäft heraus wäre der Mai im Plus geblieben. Von Januar bis Mai steht das Jahr mit rund 6.270 € klar im Plus und deutlich über dem Vorjahr. Für den Mai selbst bleibt es beim vorläufigen Ergebnis von rund −995 €.
Wichtigste Zahlen
Betriebseinnahmen ist der volle Geldeingang, die Summe der Erlöse zeigt nur die reinen Erlöse ohne Umsatzsteuer und Zahlungsverschiebungen.
Jahr bisher
Das fällt auf
Das vorläufige Ergebnis liegt im Mai bei rund −995 €, im Vorjahresmonat waren es rund 445 €. Ausschlaggebend ist die Umsatzsteuer-Zahlung von rund 2.882 €, die in diesem Monat fällig war. Ohne die Umsatzsteuer-Zahlung wäre der Mai im Plus geblieben, und von Januar bis Mai bleibt das Jahr mit rund 6.270 € klar im Plus.
In deiner BWA findest du das unter …
Die Erlöse aus betrieblicher Tätigkeit liegen im Mai bei rund 18.802 €, im Vorjahresmonat waren es rund 16.029 € (+17 %). Von Januar bis Mai liegen sie mit rund 95.917 € ebenfalls über dem Vorjahr (rund 85.503 €).
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Die Summe der Kosten liegt im Mai bei rund 17.927 €, im Vorjahresmonat waren es rund 15.548 €. Die Kosten sind damit ähnlich stark gestiegen wie die Erlöse, kein Kostenblock fällt aus dem Rahmen.
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Für die Buchhaltung
- Kontennachweis zu Verschiedene Kosten prüfen, welches Konto die höchsten Kosten verursacht. Für Details zu diesem Konto kannst du gezielt das Kontoblatt anfordern.
Komplette BWA
Alle Positionen aus deiner BWA, Monat und Jahr bisher.
Komplette BWA ansehenUmsatz und Ergebnis deutlich über Vorjahr.
Der Umsatz liegt im Oktober und von Januar bis Oktober rund 7,5 % über dem Vorjahr. Das Ergebnis wächst dabei deutlich stärker als der Umsatz: das vorläufige Ergebnis liegt im Oktober gut doppelt so hoch wie im Vorjahresmonat, von Januar bis Oktober rund 42 % darüber. Die Kosten sind proportional mitgewachsen, kein Kostenblock ist aus dem gewohnten Rahmen gefallen.
Wichtigste Zahlen
Jahr bisher
Das fällt auf
Die Position „Besondere Kosten" macht im Oktober rund 33.338 € von insgesamt 37.821 € Gesamtkosten aus (rund 88 %), von Januar bis Oktober rund 333.852 € von 407.953 € (rund 82 %). Der Anteil ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Wenn dir der Grund für „Besondere Kosten sind der mit Abstand größte Kostenblock" unklar ist, frag nach den einzelnen Buchungen dahinter bei deiner Buchhaltung.
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Die Personalkosten liegen im Oktober bei rund 3.047 € (Vorjahresmonat rund 2.916 €, +4,5 %) und von Januar bis Oktober bei rund 48.918 € (Vorjahr rund 46.811 €, +4,5 %), damit im selben Tempo wie die Gesamtkosten insgesamt.
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Das vorläufige Ergebnis liegt im Oktober bei rund 2.372 €, im Vorjahresmonat waren es rund 1.150 € (+106 %). Kumuliert steht das Jahr bei rund 61.140 € gegenüber rund 42.991 € im Vorjahr (+42 %), bei einem Umsatzplus von rund 7,5 %.
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Die Umsatzerlöse liegen im Oktober bei rund 40.024 €, im Vorjahresmonat waren es rund 37.232 € (+7,5 %). Kumuliert liegt der Umsatz mit rund 662.472 € ebenfalls rund 7,5 % über dem Vorjahreswert von rund 616.253 €.
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Für die Buchhaltung
- Kontennachweis zu Besondere Kosten prüfen, welches Konto die höchsten Kosten verursacht. Für Details zu diesem Konto kannst du das Kontoblatt bei deiner Buchhaltung anfordern.
Für den Steuerberater
- Kommt der höhere Gewinn aus höheren Preisen, mehr verkaufter Menge oder aus einem einmaligen Sondereffekt?
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Komplette BWA ansehenGuter Mai, Jahr bislang unter Vorjahr.
Die Einnahmen liegen im Mai und auch von Januar bis Mai über dem Vorjahr. Die Betriebsausgaben sind von Januar bis Mai aber deutlich stärker gestiegen als die Einnahmen, vor allem getrieben von Instandhaltung/Werkzeuge und den verschiedenen Kosten. Dadurch liegt das Ergebnis von Januar bis Mai trotz des guten Mai-Monats unter dem Vorjahreswert.
Wichtigste Zahlen
Betriebseinnahmen ist der volle Geldeingang, die Summe der Erlöse zeigt nur die reinen Erlöse ohne Umsatzsteuer und Zahlungsverschiebungen.
Jahr bisher
Das fällt auf
Die Betriebsausgaben liegen von Januar bis Mai bei rund 19.424 €, im Vorjahr waren es rund 11.529 € (+68 %). Im gleichen Zeitraum sind die Einnahmen nur um rund 14 % gestiegen (rund 46.000 € gegenüber rund 40.401 € im Vorjahr).
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Die Position „Instandhaltung/Werkzeuge" liegt von Januar bis Mai bei rund 3.099 €, im Vorjahr waren es rund 444 €. Der Anstieg allein erklärt einen wesentlichen Teil des Kostenzuwachses. Wenn dir der Grund für „Instandhaltung/Werkzeuge von Januar bis Mai deutlich höher als im Vorjahr" unklar ist, frag nach den einzelnen Buchungen dahinter bei deiner Buchhaltung.
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Das vorläufige Ergebnis liegt im Mai bei rund 8.281 €, im Vorjahresmonat waren es rund 7.051 € (+17 %). Kumuliert steht das Jahr bei rund 26.576 € gegenüber rund 28.872 € im Vorjahr (−8 %).
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Die Betriebseinnahmen liegen im Mai bei rund 9.200 €, im Vorjahresmonat waren es rund 8.020 € (+15 %).
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Kleinunternehmergrenze
Bei deinem bisherigen Tempo läuft dein Jahresumsatz hochgerechnet auf rund 110.400,00 € hinaus. Die Grenze für die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) liegt bei 100.000 € im laufenden Jahr. Das ist nach 5 Monaten noch eine vorläufige Einschätzung, mit wenig Datenbasis kann sich das noch verschieben. Das behältst du am besten im Blick und besprichst es rechtzeitig mit deinem Steuerbüro, falls sich das Tempo hält.
Für die Buchhaltung
- Belege zu Instandhaltung/Werkzeuge prüfen: einmalig (z. B. Neuanschaffung) oder wiederkehrend?
Für den Steuerberater
- Ist der Rückgang beim Ergebnis von Januar bis Mai saisonal erklärbar oder Ausdruck eines längerfristigen Trends?
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