BWA-Glossar
Die wichtigsten Begriffe aus deiner BWA, in Alltagssprache erklärt. Von Rohertrag bis Betriebsergebnis.
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Abschreibungen
Der Werteverlust größerer Anschaffungen, der über mehrere Jahre verteilt als Kosten gebucht wird.
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Ampel (Gesamtbild)
Die schnelle Einordnung deines Monats: grün heißt unauffällig, gelb beobachten, rot Handlungsbedarf.
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Anlagevermögen
Alles, was deinem Betrieb langfristig dient, zum Beispiel Maschinen, Fahrzeuge oder die Geschäftsausstattung.
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Betriebsergebnis
Was nach allen laufenden Kosten aus deinem eigentlichen Geschäft übrig bleibt, vor Zinsen, einmaligen Effekten und Steuern.
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Bilanzierung
Eine genauere Form der Gewinnermittlung mit Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Pflicht für größere Betriebe und Kapitalgesellschaften.
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BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung)
Die monatliche Übersicht, die zeigt, wie dein Betrieb wirtschaftlich läuft: Einnahmen, Kosten und was unterm Strich übrig bleibt.
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EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung)
Eine vereinfachte Gewinnermittlung, bei der einfach Einnahmen minus Ausgaben gerechnet wird.
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Gesamtleistung
Deine Umsatzerlöse plus einige Sonderposten wie Bestandsveränderungen, also die gesamte Leistung deines Betriebs im Monat.
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Gewerbesteuer
Eine Steuer auf den Gewerbeertrag, die die Gemeinde erhebt, in der dein Betrieb sitzt.
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Körperschaftsteuer
Die Steuer auf den Gewinn von Kapitalgesellschaften wie der GmbH, vergleichbar mit der Einkommensteuer bei Privatpersonen.
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Kumuliert (Jahr bisher)
Die Summe seit Jahresbeginn bis zum aktuellen Monat, nicht nur der einzelne Monat.
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Liquidität
Wie viel Geld dir tatsächlich zur Verfügung steht, um deine Rechnungen zu bezahlen.
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Materialaufwand (Wareneinsatz)
Was dich die Waren oder Materialien gekostet haben, die du für deine Umsätze gebraucht hast.
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Materialquote
Der Anteil deines Material- oder Wareneinsatzes am Umsatz, in Prozent.
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Neutrale Erträge und Aufwendungen
Einnahmen und Kosten, die nicht zu deinem eigentlichen Geschäft gehören, zum Beispiel Zinsen oder einmalige Sondereffekte.
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Personalkosten
Alle Kosten für deine Mitarbeiter und die Geschäftsführung: Löhne, Gehälter und die Sozialabgaben.
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Personalquote
Der Anteil deiner Personalkosten am Umsatz, in Prozent.
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Rohertrag
Was von deinem Umsatz übrig bleibt, nachdem der Waren- oder Materialeinkauf abgezogen ist.
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Rückstellungen
Geld, das du für absehbare künftige Ausgaben zurücklegst, deren genaue Höhe oder Zeitpunkt noch offen ist.
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SKR 03 und SKR 04 (Kontenrahmen)
Zwei gängige Nummernsysteme für Buchhaltungskonten. Welches genutzt wird, ändert nichts am Ergebnis.
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Umsatzerlöse
Alles, was du im Monat durch den Verkauf deiner Waren oder Leistungen eingenommen hast, ohne Umsatzsteuer.
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Umsatzsteuer-Voranmeldung (UStVA)
Die regelmäßige Meldung ans Finanzamt, wie viel Umsatzsteuer du eingenommen und wie viel Vorsteuer du gezahlt hast.
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Verdeckte Gewinnausschüttung (vGA)
Wenn eine GmbH ihrem Gesellschafter einen Vorteil gewährt, den sie einem Fremden so nicht zugestanden hätte, etwa ein unüblich hohes Geschäftsführergehalt.
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Vorläufiges Ergebnis
Was am Ende übrig bleibt, nach allem inklusive Steuern, auf Basis des aktuellen Buchhaltungsstands.